Was sind die Kriterien für die Teilnahme am AFA-Programm?
Personen, die am AFA-Programm teilnehmen möchten, müssen in der Lage sein zu gehen und eine minimale körperliche Belastung zu bewältigen. Zum Beispiel ein langsamer Spaziergang von 1-2 Kilometern, Treppen eines Stockwerks steigen usw.
Wie läuft der Entsendeprozess eigentlich ab und welche Rolle spielt die entsendende Fachkraft?
Zusammen mit dem Facharzt für Physikalische Medizin während einer Untersuchung oder mit dem Physiotherapeuten nach einer Physiotherapie wird das Überweisungsformular ausgefüllt, das unter dem SABES-LINK heruntergeladen werden kann. Arzt und Physiotherapeut unterstützen auch bei der Auswahl des am besten geeigneten Anbieters. Mit dem Versandschein geht die Person zum Anbieter, der wiederum erklärt, wie und wann die Tätigkeit für diese Person beginnen kann. Da es sich nicht um eine Gesundheitsleistung handelt, müssen die Kosten von der Person selbst getragen werden.
An wen kann ich mich für weitere Informationen wenden?
Weitere Informationen erhalten Sie von den AFA-Beauftragten
in Ihrem Gesundheitsbezirk:
Gibt es pathologiespezifische AFA-Kurse?
Die AFA ist ein Angebot von Aktivitäten, die in enger Zusammenarbeit mit externen Anbietern durchgeführt werden.
Um den Teilnehmern Angemessenheit und Qualität zu gewährleisten, wurden spezifische Protokolle für bestimmte Erkrankungen definiert, wie Fibromyalgie, unspezifische Rückenschmerzen und Parkinson. Diese Protokolle werden nach und nach um weitere ergänzt.
Die Protokolle wurden gemeinsam mit den Fachleuten des Südtiroler Sanitätsbetriebs und externen Anbietern entwickelt und bilden den Rahmen für das Angebot an körperlicher Aktivität:
https://www.sabes.it/de/afa-aktivitaet-fuer-alle.
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Brauchen Sie eine ärztliche Verschreibung?
Da es sich um Bewegungsprogramme handelt, die von externen Anbietern durchgeführt werden, ist keine ärztliche Verschreibung erforderlich. Da die Programme gemeinsam mit Fachleuten aus dem Gesundheitswesen entwickelt wurden, sind sie gezielte Angebote für Menschen mit Krankheiten oder nach den Ergebnissen von Interventionen. Weitere Informationen erhalten Sie auch von Fachleuten des Gesundheitswesens, z.B. von den Physiatern und Physiotherapeuten des Südtiroler Sanitätsbetriebs.