Beschreibung
Das Screening auf Dickdarmkrebs wird in Umsetzung des Landesbeschlusses Nr. 2079/2011 seit 2012 durchgeführt.
Die Vorsorgeuntersuchung gegen Dickdarmkrebs hat zwei mögliche Ziele:
- Die Erkennung von Neoplasien (Zellveränderungen) in einem frühen Stadium;
- Die endoskopische Entfernung von adenomatösen Polypen (gutartige Wucherungen), um den natürlichen Krankheitsverlauf zu unterbrechen und ein mögliches Fortschreiten zu einem bösartigen Krebsgeschwür zu verhindern.
Eines der ersten Anzeichen für einen Tumor oder Polypen im Darm sind Blutungen im Darmlumen, wobei Blut im Stuhl zu finden ist. Der im Rahmen des Screenings durchgeführte Test zielt darauf ab, selbst kleinste Mengen Blut im Stuhl zu finden, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Der Nachweis von okkultem (verstecktem) Blut bei Menschen, die außer dem Alter keine Risikofaktoren für Darmkrebs haben, ist eine der effizientesten Strategien zur Vorsorge gegen Dickdarmkrebs.
Das Vorsorgeprogramm wird mithilfe des Tests auf okkultes Blut im Stuhl (FOBT) der Stufe I durchgeführt.
